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18 Tage durch Botswana und den Caprivi in Namibia

mit 6 bis 12 Personen

Auf die Spuren der Elefanten begibt sich ein außergewöhnliches Safari-Abenteuer im Caprivi-Zipfel. Im wenig besuchten Bwabwata-Nationalpark erleben Sie die ursprüngliche Natur und Tierwelt. Die Nationalparks Savuti und Chobe bieten beste Chancen, Elefanten aus nächster Nähe zu sehen. Das Okavango-Delta entdecken Sie während einer dreitägigen Exkursion per Mokoro und zu Fuß. Kultureller Höhepunkt sind die Tsodilo Hills mit ihren einzigartigen Felsmalereien. Sie übernachten überwiegend in großen Zelten auf Campingplätzen mit sanitären Anlagen und wild in der Natur mit Buschtoilette und -dusche. Viermal übernachten Sie in schön gelegenen Lodges.

 

1. Anreise:

Bahn- oder Fluganreise nach München, Abflug am Abend über Johannesburg nach Livingstone in Sambia.

2. Livingstone in Sambia und Victoriafälle:

Am späten Vormittag werden Sie am Flughafen von Livingstone empfangen und zur »Bushfront Lodge« oder zur »Zambezi Waterfront Lodge« gebracht. Beide Lodges haben geräumige Zimmer und einen Swimmingpool und liegen nur wenige Kilometer von den zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörenden Victoriafällen entfernt. Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Optional können Sie am Nachmittag einen Ausflug zu den Victoriafällen unternehmen.

3. Von Livingstone nach Kasane und in den Chobe-Nationalpark:

Am Vormittag Transfer nach Kasane in Botswana, wo Ihr Reiseleiter Sie empfängt. Bei Sonnenuntergang unternehmen Sie eine Bootstour in den Chobe-NP. Sie können Elefanten, Flusspferde und Wasservögel sehen. Übernachtung in Kasane im Zeltlager mit Dusche/WC.

F/M/A
4. Vom Chobe-Nationalpark in den Bwabwata-Nationalpark:

Sie überqueren die Grenze nach Namibia, fahren durch die Kleinstadt Katima Mulilo und in den Bwabwata-NP. Sie starten zu einer ersten Safari in den wildreichen Park mit seinen ausgedehnten Buschsavannen und Sumpfgebieten. Sie übernachten im Zeltlager mit Dusche/WC.

F/M/A
5. Bwabwata-Nationalpark und Fahrt zu den Popa Falls:

Am Morgen unternehmen Sie eine weitere Safari im Bwabwata-NP. Anschließend geht es auf dem schnurgeraden Golden Highway durch afrikanische Teakwälder bis zu den Popa Falls, den beeindruckenden Stromschnellen im Okavango. Die Gegend ist reich an Vögeln. Sie übernachten in der »Nunda River Lodge«, die direkt am Ufer des Flusses liegt. Die Nacht verbringen Sie in einem der sieben Luxuszelte, die jeweils auf einer Holzplattform stehen, von wo sich eine grandiose Aussicht auf den Fluss bietet. Der große Swimmingpool lädt zur Erfrischung ein.

F/M/A
6. Bwabwata-Nationalpark und Fahrt zu den Tsodilo Hills:

Auf der morgendlichen Safari im westlichen Teil des Bwabwata-NP entdecken Sie mit etwas Glück Rappen- und Pferdeantilopen. Ab hier verändert der Okavango sein Erscheinungsbild und wird zum ausladenden, von Kanälen und Sumpflandschaften durchzogenen Flussdelta. Wieder zurück in Botswana statten Sie dem traditionellen Dorf Shakawe, das langsam zu einem Provinzzentrum wächst, einen kurzen Besuch ab. Am Nachmittag erreichen Sie die magischen Tsodilo Hills, die seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Vier massige Hügel erheben sich aus der trockenen, wüstenähnlichen Landschaft des Parks. Sie sind die höchsten Erhebungen Botswanas und beherbergen Tausende traditioneller Buschmann-Malereien, deren älteste etwa 800 n.Chr. entstanden sind. Sie übernachten wild in einem Buschcamp am Fuße der Tsodilo Hills.

F/M/A
7. Von den Tsodilo Hills ins Okavango-Delta:

Frühmorgens starten Sie in den noch wenig erschlossenen nordwestlichen Teil des Okavango-Deltas, dessen Landschaft hier mit papyrusbestandenen Sümpfen und palmenbewachsenen kleinen Inseln besonders reizvoll ist. Sie erreichen die Guma-Lagune und fahren per Motorboot weiter in das Delta hinein. Tief im Delta steigen Sie dann in traditionelle Mokoros (Einbaumkanus) um. Ihr lokaler Führer lenkt das Mokoro lautlos durch die Wasserwege, und Sie genießen die Fahrt durch die wilde Schönheit des Deltas mit seiner artenreichen Vogelwelt. Auf einer der Inseln verbringen Sie die nächsten zwei Nächte in einem Buschcamp.

F/M/A
8. Okavango-Delta:

Den ganzen Tag unternehmen Sie Erkundungstouren zu Fuß und Wildbeobachtungsfahrten per Mokoro. Sie sehen höchstwahrscheinlich Elefanten, Büffel, verschiedene Antilopenarten und vielleicht auch Wildhunde. Ihr einheimischer Führer entdeckt immer wieder neue Spuren. Beeindruckend sind die Pflanzen vielfalt und die riesigen Affenbrotbäume. Übernachtung wie am Vortag.

F/M/A
9. Vom Okavango-Delta nach Maun:

Mit dem Motorboot verlassen Sie das Okavango-Delta und fahren anschließend weiter nach Maun. Alternativ können Sie die ca. 4-stündige Strecke in etwa einer Stunde per Kleinflugzeug zurücklegen (optional). Sie übernachten etwas außerhalb von Maun in einem ried gedeckten Chalet der »Marinas Lodge«, die auch einen Swimmingpool bietet.

F/M/A
10. bis 12. Moremi-Wildreservat:

Das Moremi-Wildreservat mit seinen Trocken- und Feuchtsavannen ist eines der wildreichsten und landschaftlich vielfältigsten Gebiete des südlichen Afrikas. Etwa ein Drittel des Okavango-Deltas ist durch das Moremi-Wildreservat geschützt. In den Morgenstunden und am Nachmittag unternehmen Sie 3- bis 4-stündige Pirschfahrten im Reservat, Sie lernen viele unterschiedliche Lebensräume des Deltas kennen und haben Zeit, die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Immer wieder sehen Sie überflutete Gebiete mit ausgedehnten Sümpfen, riesige Wasserflächen voller Seerosen, palmenbewachsene Inseln und eine einzigartige Vogelvielfalt. In den offenen Busch- und Baumsavannen begegnen Ihnen mit etwas Glück Elefanten, Büffel, Löwen oder Leoparden. Drei Übernachtungen im Buschcamp inmitten des Moremi-Wildreservats.

F/M/A
13. Vom Moremi-Wildreservat in die Trockengebiete des Savuti im Chobe-Nationalpark:

Sie fahren durch unbewohnte Busch- und Baumsavanne zum Chobe-NP mit der höchsten Elefantendichte Afrikas. Im Westen des Chobe-NP durchstreifen Sie die Trockengebiete des Savuti auf einer Safari und sind dem König der Tiere, dem Löwen, auf der Spur. Im Savuti-Kanal, einem ausgetrockneten Verbindungsarm des Savuti, können Sie an den Wasserlöchern sehr wahrscheinlich große Herden Zebras, Gnus und Elefanten beobachten. Sie übernachten in einem Buschcamp im Chobe-NP.

F/M/A
14./15. Chobe-Nationalpark:

Auf schier endlosen roten Sandpisten fahren Sie in die fruchtbare Region des Chobe im nördlichen Teil des Chobe-NP. An beiden Tagen unternehmen Sie am Ufer des Chobe fantastische Tierbeobachtungsfahrten. Die üppig bewachsene Uferlandschaft stellt einen überraschenden Gegensatz zum trockenen afrikanischen Busch dar, der nur wenige Kilometer entfernt beginnt. Wie ein Magnet zieht der Chobe riesige Elefanten- und Büffelherden an und ist Lebensraum unzähliger Flusspferde, Krokodile und Vögel. Wenn sich der Fluss im September und Oktober zurückzieht, sind in den Morastgebieten riesige Pelikan- und Storchenschwärme beim Fischfang zu beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

F/M/A
16. Vom Chobe-Nationalpark nach Livingstone in Sambia:

Sie überqueren den Sambesi mit der Fähre und fahren nach Livingstone auf der sambischen Seite der Victoriafälle. Sie haben Gelegenheit, die Victoriafälle ein zweites Mal zu besuchen und zu weiteren Aktivitäten wie z.B. einem Rundflug über die Fälle (optional) zu starten. Die letzte Nacht verbringen Sie wie die erste Ihrer Reise in der »Bushfront Lodge« oder der »Zambezi Waterfront Lodge«.

F/M
17. Abreise:

Am späten Vormittag werden Sie zum Flughafen gebracht, fliegen nach Johannesburg und nach einer Pause von dort aus nonstop nach München.

F
18. Ankunft zu Hause:

Nach der Landung in München am Morgen Weiterreise zum Heimatort.

F = Frühstück / M = Mittagessen / A = Abendessen

 

Bei Abflug 17.06. und 01.07.2010 Preis auf Anfrage wegen der Fußball-WM in Südafrika

Einzelzimmer- bzw. Einzelzelt-Zuschlag: EUR 159

Rail & Fly: ICE-Bahnfahrt innerhalb Deutschlands EUR 59

Lufthansa-Anschlussflug nach/von München ab/bis 9 deutsche Städte EUR 149 (inkl. ca. EUR 90 Steuern). Anschlussflug ab Zürich, Genf, Basel, Wien, Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg gegen Aufpreis

Business-Class-Flug-Aufpreis: ab EUR 2.200

Reisepreis ohne Flug: EUR 2.099

Preise ab 01.01.2011 unter Vorbehalt

 

 

Linienflug mit South African Airways ab/bis München über Johannesburg nach/von Livingstone inkl. Flughafen-, Sicherheitsgebühren und Taxes (ca. EUR 331). Rail & Fly oder LH-Anschlussflug gegen Aufpreis

Transfers vom/zum Flughafen in Livingstone und Livingstone-Kasane

Sämtliche Fahrten und Safaris im offenen, speziell umgebauten Allrad-Safarifahrzeug mit offenen Seiten bzw. Plexiverglasung, entfernbarem Plandach und Spezialfederung

Ausgedehnte Safaris per Mokoro mit einheimischem Führer

je 1 Übernachtung in Lodges in Popa Falls und Maun

2 Übernachtungen in einer Lodge in Livingstone; alle anderen Übernachtungen in 2-Personen-Zelten (B x T x H: 2,1 m x 2,1 m x 1,75 m) mit einfachen Matratzen auf Zeltplätzen mit Dusche/ WC oder wild im Buschcamp mit Buschdusche-WC (Falls einzelne der genannten Unterkünfte oder Buschcamps nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.)

Täglich Frühstück, 14 x Mittagessen, 13 x Abendessen

Alle im Reiseverlauf erwähnten Aktivitäten (außer als »optional« gekennzeichnete)

Sämtliche Nationalparkgebühren & Eintrittsgelder (außer Eintritt Victoriafälle)

Reiseführer »Botswana«, Roman und Klimaschutz-Zertifikat

Deutsch sprechende Reisebegleitung/Übersetzer und Englisch sprechender Reiseleiter sowie ein Koch

 

Carsten von Lüttwitz

»Ich wurde 1981 in Windhoek geboren und wuchs auf einer Farm in der Nähe von Otjiwarongo auf. Nach meinem Schulabschluss an der Deutschen Schule in Windhoek 1999 absolvierte ich eine zweijährige Tourismus-Ausbildung in Südafrika. Um Auslandserfahrung zu sammeln, zog es mich 2002 für knapp ein Jahr nach Deutschland und England. Seit 2003 leite ich Chamäleon-Gruppen mit großem Engagement durch Botswana, Namibia, Südafrika und zu den Victoriafällen. Mit zwei kurzen Unterbrechungen zur Ausbildung zum Field-Guide im Krüger-Nationalpark und einem längeren Auslandsaufenthalt 2008 bin ich seither mit Herz und Seele Reiseleiter.

Mein fundiertes Wissen über Land und Leute kommuniziere ich mit viel Witz und Kompetenz. Für Chamäleon bin ich besonders gerne unterwegs, weil die Gäste locker und weltoffen sind und in kleinen, übersichtlichen Reisegruppen einen persönlichen Rahmen finden. Für mich macht die ausgesuchte Streckenführung, sowie die Unterkünfte, die Weiten des Landes mit der äußerst vielfältigen Tierwelt und den Menschen jede Reise zu einem einmaligen Erlebnis.«

Samoya Samoxosi

»Ich bin Custard aus Xaxaba Village im Okavango-Delta. Seit über zehn Jahren begleite ich Reisegruppen durch Botswana und habe große Freude daran, Menschen aus verschiedenen Kulturen zu treffen und sie mit der afrikanischen Kultur bekannt zu machen.

Mein Steckenpferd sind die einzigartige Pflanzenwelt Botswanas und ihre traditionelle Rolle in der botswanischen Kultur.«

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