Highlights:
Kochen und italienische Konversation
Deutsch-Italienisches Paar als Reiseleiter
Kleine Gruppe, maximal 10 Teilnehmer
Wanderungen Euganeische Hügeln
Ausflüge nach Padua und Venedig
Gästekommentar:
„...Hallo, Ihr beiden.Über die ruhigen Weihnachtsfeiertage habe ich mal wieder die Fotos unseres Urlaubs mit Euch hervorgezogen. Wunderschöne Erinnerungen an Treviso, der tolle Tag in Venedig mit dem Besuch bei Roberto und seinen Gondeln, die kulinarischen Genüsse und natürlich Eure Anwesenheit, immer offen, freundlich und gut organisiert. Keine Frage war zuviel, für uns bisher Nichtverstandenes des italienischen Alltags wurde von Sandro fundiert erklärt. Wir wünschen alles Gute fürs neue (Reise-) Jahr und freuen uns auf Euch und die Colli Euganei im Frühling!“
A presto, Gudrun Biber (2009)
Individuelle Anreise zu unser Unterkunft I Vecchi Mulini in Torreglia etwa 22 Kilometer südwestlich von Padua. Aperitif und Begrüßung durch Gastgeber Fabrizio Zanetti. Dann lädt Alessandro, der für diese Woche das Kommando in der Küche hat, zum abendlichen Willkommensmenü.
Nach einem hausgemachten italienischen Frühstück machen wir am Vormittag einen Erkundungsspaziergang. Von Torreglia Alta sehen wir das Panorama der Colli Euganei. Weiter geht es zum Weingut Il Pianzio, wo Signora Mariagrazia uns die moussierenden Serprino und Moscato Fior d'Arancio mit Käse und Wurst aus der Region probieren lässt. Unser Bus bringt uns zurück ins Quartier. Nach einer Pause beginnt dort am Spätnachmittag unsere erste Kochwerkstatt mit italienischer Konversation. Alessandro widmet sich heute vor allem dem Thema Risotto. Während er auf Italienisch erklärt (er spricht auch sehr gut Deutsch) und das Gespräch mit den Teilnehmern sucht, geht Ulrike auf Fragen ein. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen.
Wanderung: etwa 4 km, 200 m Höhenunterschied bergauf und bergab, 1,5-2 Stunden, Schwierigkeit: leicht.
Mit unserem Bus und der Bahn geht es nach Padua. Die einheimische Stadtführerin Giovanna zeigt uns unter anderem die Cappella degli Scrovegni mit dem einzigartigen Freskenzyklus von Giotto und die 1222 gegründete Universität. Mittagessen in einer der besten Osterien Paduas. Am Nachmittag können wir die belebte Stadt auf eigene Faust entdecken und zum Beispiel den 1545 gegründeten ältesten Botanischen Garten der Welt (Weltkulturerbe) besuchen. Wir kehren zurück in die Unterkunft, wo wir ein kleines Abendbrot auf der Terrasse oder am Kamin bekommen und den Tag ausklingen lassen.
Am Vormittag besuchen wir die Fattoria Monte Fasolo, die in den Euganeischen Hügeln Wein, Olivenöl und Honig produziert. Unter anderem keltert der große Familienbetrieb einen Spumante méthode champenoise. Bei der Führung durch die Kellerei werden uns auch die besonderen geologischen Gegebenheiten der Euganeischen Hügel erklärt. Nach einer Degustation verbunden mit einem leichten Mittagsimbiss besteht die Möglichkeit zu einer kleinen Wanderung über den großen Betrieb, die einmalige Blicke auf das Hügelland bietet. Nach der Rückkehr in unser Quartier und einer kleinen Erholungspause steht die zweite Kochwerkstatt vor allem im Zeichen der lokalen Pastaspezialität, der Bigoli.
Ein Tag des in Italien für den Urlaub so beliebten „süßen Nichtstuns“. Einfach in den Tag leben, etwas lesen, ein Caffè... Wer aktive Entspannung bevorzugt, hat die Möglichkeit zu einer Wanderung oder einem Besuch in Abano Terme. Ab Spätnachmittag „mangiare, bere, stare bene“ – Kochwerkstatt als italienisches Grillfest mit Fleisch, Fisch und auch viel Vegetarischem aus den italienischen Rezeptbüchern.
Heute unternehmen wir einen Ausflug nach Venedig, mit Bus und Bahn etwa eine Stunde entfernt. Unser Stadtführer Massimo zeigt die stilleren, unauffälligeren Gesichter seiner Stadt. Nach einer Mittagspause mit dem typischen Spritz con cicheti treffen wir auf Roberto Tramontin, einen der letzten Gondelbauer der Stadt, dessen Familie seit Generationen die eleganten Boote zimmert. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Am Abend treffen wir uns in der Nähe von Santa Lucia zum gemeinsamen Abendessen in einer unserer Lieblings-Osterien in Venedig. Danach geht es mit der Bahn und unserem Bus „heim“ nach Torreglia.
Beim Besuch der Ölmühle Colli del Poeta probieren wir die herrlichen Öle der Gegend. Nach einem Mittagsimbiss unternehmen wir einen Spaziergang nach Valsanzibio zur Besichtigung des Gartens der Villa Barbarigo – einer der historisch wichtigsten Gärten Italiens. Am Abschlussabend zeigt uns Fabrizios Mamma Odilla, wie sie frische Pasta macht und erklärt die wichtigsten Handgriffe zum guten Gelingen. Beim großen Abschiedsessen können wir die neu gewonnenen Italienischkenntnisse erproben.
Wanderung etwa 3 km, 200 m Höhenunterschiede bergab, 45 Minuten. Schwierigkeit: leicht.
Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von unserer Reise in die Euganeischen Hügel – auf Italienisch versteht sich! Oder Sie bleiben noch ein paar Tage und erproben Ihr Italienisch auf eigene Faust. Gerne stehen wir Ihnen mit Anregungen zur Verfügung.
SCHWIERIGKEITSGRAD:
Wanderungen bis zu etwa 4 Kilometern und bis zu 200 Höhenmetern, Schwierigkeit leicht.
Teilnhemerzahl: Mindestens 6 Personnen
Höchstens 10 Personnen
Der Reisepreis beinhaltet:
Nicht enthalten:
HINWEISE DES VERANSTALTERS:
Änderungen im Reiseverlauf aufgrund örtlicher Gegebenheiten sowie Änderungen bei der Reiseleitung sind möglich.
Die Reise kann bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis vier Wochen vor Reisebeginn vom Veranstalter abgesagt werden. In der Regel können wir Ihnen aber bereits einige Monate vor Reisebeginn mitteilen, ob die Reise stattfindet.
Unterkunft:
Wir sind zu Gast im gepflegten Bed & Breakfast I Vecchi Mulini in Torreglia, etwa 22 km südwestlich von Padua. Fabrizios Familie wohnt schon seit Generationen in dem kleinen aus drei aneinander gebauten Häusern bestehenden Borgo. Die fünf schönen Doppelzimmer des Hauses sind im Stile der arte povera schlicht gehalten und 2001 komplett renoviert worden. Alle Zimmer besitzen ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Bei gutem Wetter wird das Frühstück auf der Terrasse serviert. Es gibt einen schönen Aufenthaltsraum mit Kamin und im Garten stehen Liegestühle bereit. Die große Küche im Steingewölbe des Erdgeschosses bietet uns Raum für die Kochwerkstatt. Gastgeber Fabrizio ist ein ortskundiger Mittvierziger, dem es ein Anliegen ist, die Schönheit seiner Gegend zu zeigen und den Gästen ein Stück echtes Italien zu vermitteln.
Ulrike Amann und Alessandro Spagnuolo
Alessandro zeigt sein Heimatland mit viel Offenheit und gibt Einblicke in den Alltag der Italiener. Er hat über 15 Jahre als Koch gearbeitet, unter anderem haben er und Ulrike ein eigenes Restaurant in London geführt. Ulrike hat sich von den vielen Gesichtern Italiens mitreißen lassen und teilt mit Alessandro die Begeisterung dafür, immer wieder Ursprüngliches, Unbekanntes und Erstaunliches bei Land und Leuten zu entdecken. Gemeinsam lassen sie ihre Reisegäste für eine Woche in die italienische Küche, Sprache und Seele eintauchen, sind aber auch beide stets bereit, auf Deutsch zu erklären und zu übersetzten.