Quito und Cuenca. Chimborazo und Cotopaxi.
Haciendas und Regenwaldlodge.
Ecuador - per Bus, per Zug, per Boot und zu Fuß.
Besonderes bewusst erleben
Morgens Flug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nach Madrid, von wo aus Sie mittags nach Ecuador abfliegen. Am frühen Abend werden Sie von Ihrem Reiseleiter auf dem Flughafen von Quito empfangen. Das stilvolle Hotel »Café Cultura« befindet sich im modernen Stadtzentrum und hat großzügige Zimmer, die individuell eingerichtet sind. Das im europäischen Stil erbaute Hotel war lange Zeit Sitz einer der ältesten Familien Quitos und wurde später das französische Kulturzentrum der Stadt. Fresken verschiedener Künstler tragen zum besonderen Charme des Hotels bei. Genießen Sie das gemeinsame Abendessen in einem Restaurant mit Blick über die romantisch beleuchtete Altstadt.
Heute geht es in den Norden Quitos. Sie überqueren den nahe gelegenen Äquator und fahren zu den präkolumbianischen Ruinen von Tulipe. Im Freilichtmuseum erfahren Sie mehr über die Kultur der zwischen 600 und 1600 n.Chr. hier lebenden Yumbo, die hauptsächlich Bauern und Händler waren. Ihre wichtigste Zeremonienstätte ist heute im Museum ausgestellt. Im Anschluss geht es zurück zum Äquator, wo Sie das Freiluftmuseum »Inti Ñan« (Der Weg der Sonne) besuchen und sich über die Kultur der Ureinwohner Ecuadors informieren. Experimente mit Eiern, Münzen und Wasser beweisen, dass das Museum auf der Äquatorlinie liegt. Sie spazieren zum 200 m entfernten Äquatordenkmal, das zu Ehren der französischen Expedition zur Festlegung der Äquatorlinie 1736 errichtet, aber leider knapp neben dieser gebaut wurde. Genießen Sie eine folkloristische Tanzshow, die hier an den meisten Sonntagnachmittagen aufgeführt wird. Anschließend kehren Sie nach Quito zurück. Übernachtung wie am Vortag.
Die faszinierende Altstadt von Quito gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Stadtrundgang führt Sie durch enge Gassen und zu den ältesten und schönsten Kirchen Amerikas. Die weite Aussicht in das Tal von Quito und auf die schneebedeckten Bergriesen der Anden ringsum wird Sie sicherlich verzaubern. Anschließend fahren Sie die Panamericana entlang in Richtung Norden. Unterwegs besuchen Sie das Denkmal Quitsato. Die Sonnenuhr liegt auf der geografischen Äquatorline von 0°0'00''. Nach dem Besuch des kleinen angeschlossenen Museums, das Sie über den Sonnenkult informiert, geht es weiter zur am Fuße des majestätischen Vulkans Imbabura gelegenen Hacienda »Pinsaquí« bei Cotacachi. Die geräumigen, im Kolonialstil eingerichteten Zimmer sind mit lokalem Kunsthandwerk dekoriert. Im Garten können Sie sich unter duftenden Sträuchern entspannen.
Der Kratersee Cuicocha liegt etwa 3.400 m ü.d.M. Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer 3½- bis 4-stündigen Wanderung auf dem Kraterrand auf. Genießen Sie die atemberaubenden Ausblicke auf den See und das Hochland mit seiner typischen Vegetation sowie die anschließende Bootsfahrt auf dem Kratersee, in dem sich zwei kleine Inseln befinden. Auf dem Rückweg besuchen Sie den Ort Cotacachi, in dem qualitativ hochwertige Lederprodukte hergestellt und verkauft werden. Zurück in der geschichtsträchtigen Hacienda »Pinsaquí«, können Sie sich ein wenig entspannen, bevor Sie zu Abend essen. Übernachtung wie am Vortag.
Gleich am Morgen begeben Sie sich in das farbenfrohe Treiben des Indiomarktes von Otavalo, wo Sie das Kunsthandwerk der Indigenas bewundern können. Der Gemüsemarkt ist mehr das Terrain der Einheimischen, aber vielleicht erwerben auch Sie einige leckere exotische Früchte wie Babaco, Rote Bananen oder Chirimoyas. In der Nähe von Otavalo besuchen Sie eine Weberei, wo Sie den Indigenas bei ihrer einzigartigen Webkunst zuschauen können. Anschließend verlassen Sie den Norden Ecuadors und fahren in die zentralen Hochanden. Mit Blick auf den schroff umrandeten Krater des Vulkans Pasochoa unternehmen Sie von der Panamericana aus eine ca. 1-stündige Wanderung vorbei an Bromelien, Orchideen und seltenen Zedernarten zur malerischen Hacienda »La Alegría«. Die Wanderung führt Sie durch eine typisch andine, landwirtschaftlich genutzte Landschaft. Der Gutshof ist das Zuhause der Familie Espinosa, die seit Generationen die Tradition der Pferdezucht pflegt. Die Hacienda ist voll von wunderschönen antiken Pferdesport-Utensilien, und die weitläufige Anlage lädt zu einem Erkundungsspaziergang ein. Beobachten Sie die Chagras, die Andencowboys, bei der Arbeit, wie sie mit ihren farbenfrohen Ponchos und ihren Beinkleidern aus Ziegenhaar oder Lammwolle Pferde und Rinder durch die Anden treiben. Abendessen und Übernachtung in der Hacienda.
Der Indiomarkt von Saquisilí wird noch kaum von Touristen besucht. Auf dem nur donnerstags stattfindenden Hochlandmarkt kommen die Indiobauern in ihren bunten Trachten aus den umliegenden Bergen, um ihre Produkte zu verkaufen und anschließend ihre Lamas mit neuen Waren zu beladen. Gehandelt wird u.a. mit Alpakas, Schilfteppichen, Lebensmitteln, Keramik- und Töpferwaren. Nach dem Marktbesuch fahren Sie in den Cotopaxi-NP. Sie laufen in ca. einer Stunde um eine Lagune auf einer Hochebene und sehen den gigantischen Vulkankegel des Cotopaxi, der mit 5.897 m einer der höchsten noch aktiven Vulkane der Welt ist. Die Hacienda »La Cienega«, die Sie heute beherbergt, ist über 300 Jahre alt. Zwischen alten Bäumen gibt es einen wunderschönen Blumengarten, und die eigene Kapelle der Hacienda strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus.
Eine Rosenfarm in der Nähe ist heute Ihr erstes Ziel, bevor Sie die Cotopaxiregion verlassen und in das kleine Dorf Papallacta, das im immergrünen Andenhochland liegt, fahren. Vom Papallacta-Pass (4.000 m) sehen Sie bei guter Sicht den Gletscher des Vulkans Antisana. Ein kurzes Stück unterhalb des Passes speisen Thermalquellen die schönste Badeanlage des Landes, in der Sie sich herrlich entspannen werden. Sie übernachten im Spa-Resort »Las Termas de Papallacta«, dessen komfortable Bungalows zum Teil neben sehr schönen Thermalwasserpools liegen. Nach der Ankunft nehmen Sie ein spätes Mittagessen ein. Der Nachmittag steht für Erholung und Entspannung in der Thermalanlage zur Verfügung. Sie können sich auch massieren lassen (optional).
Am frühen Morgen können Sie noch ein Thermalbad nehmen, bevor Sie anschließend durch bizarre, immergrüne Páramovegetation und Nebelwälder bis hinab in den subtropischen Regenwald zum Río Napo fahren. Bei Misahuallí steigen Sie in ein großes Einbaumkanu, mit dem es ca. 30 Minuten stromabwärts zur Siedlung Ahuano geht. Hier essen Sie bei einer einheimischen Familie zu Mittag. Nachdem Sie im Kanu zurück zur Anlegestelle gefahren sind, geht es auf teilweise unbefestigten Straßen weiter zur Regenwaldlodge »Las Cascadas«. Die kleine Lodge liegt mitten im Regenwald -- vom Tal hören Sie das Rauschen des Wasserfalls, nach dem die Lodge benannt ist. Die Bungalows und auch das Haupthaus sind nach dem Vorbild traditioneller Indiobauten aus Holz errichtet. Bei entsprechendem Wetter klingt der Abend romantisch am Lagerfeuer aus.
Sie beginnen den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, dem besonders die Früchte einen exotischen Charakter verleihen. Anschließend erkunden Sie den tropischen Regenwald mit seinen riesigen, mit Moos bewachsenen Bäumen. Sie sehen zahlreiche wunderschöne Pflanzen wie Orchideen und Bromelien, die Farbe in den dunklen grünen Wald bringen und viele Vögel und Schmetterlinge anziehen. Nach dieser Wanderung spazieren Sie zu einem Indiodorf, wo Sie gemeinsam Mittag essen und das einfache Leben der Einheimischen kennenlernen. In der kleinen Schule der Gemeinschaft werden alle Schüler in einem Raum unterrichtet. Mit Unterstützung der lokalen Initiative »Vital Ideas« wurde im Dorf ein Gewächshaus für Gemüse und Medizinpflanzen errichtet. Anschließend haben Sie Gelegenheit, selbst einen kleinen Baum als Beitrag zum Erhalt dieses einmaligen Lebensraums zu pflanzen. Sobald Sie zurück in der Lodge sind, können Sie sich z.B. mit einem tropischen Cocktail in einer Hängematte auf der Veranda entspannen. Übernachtung wie am Vortag.
Heute unternehmen Sie mit Ihrem Reiseleiter und einem einheimischen Naturführer eine Erkundungstour durch den Regenwald -- bei Interesse bis zu den versteckten Wasserfällen von Las Cascadas. Unterwegs wird Ihnen die Flora und Fauna in dieser besonderen Landschaft erklärt. Wunderschöne Orchideen, Bromelien und Helikonien versehen das überwältigende Grün ebenso mit Farbtupfern wie die Kolibris und Sittiche. Zurück in der Lodge, haben Sie etwas Zeit zur Entspannung. Am Abend erwartet Sie ein traditionelles ecuadorianisches Barbecue und wenn Sie möchten eine ca. 1-stündige Nachtwanderung durch den Regenwald rings um die Lodge, bei der Sie einige der nachtaktiven Bewohner des Dschungels hören und vielleicht auch sehen. Übernachtung wie am Vortag.
In Puyo besuchen Sie eine Werkstatt, in der Balsaholzfiguren geschnitzt werden, die in einem kleinen Laden zum Kauf angeboten werden. Danach fahren Sie auf der »Route der Wasserfälle« das Tal des Río Pastaza hinauf. Baños ist für seine Thermalbäder und sein mildes Klima bekannt; hier haben Sie Zeit zum Mittagessen. Weiter geht die Fahrt vorbei am Vulkan Chimborazo, mit 6.310 m der höchste Berg in Ecuador, nach Riobamba. Die kurvenreiche Straße windet sich durch Schluchten am 5.100 m hohen Vulkan Carihuayrazo vorbei zu einer Hochebene am Hang des Chimborazo. Hier sieht man oft wilde Lamas und manchmal auch Alpakas oder Vikunjas. Sie umrunden den Chimborazo und fahren anschließend in die Provinzhauptstadt Riobamba, die auf der Turi-Hochebene zwischen Chimborazo, Altar und Tungurahua liegt. Sie übernachten außerhalb von Riobamba in der im mestizischen Stil errichteten Hacienda »Abraspungo«. Die mit viel Geschmack eingerichteten Zimmer werden Ihnen gefallen.
Nach dem zeitigen Frühstück werden Sie zum Bahnhof Alausí gebracht. In den nächsten Stunden erwartet Sie die wohl spektakulärste Fahrt durch die Anden. Diese Fahrt wird schon seit etwa 100 Jahren angeboten. Trotz sehr steiler Abschnitte und eines Streckenstücks namens »Teufelsnase«, das der Andenzug im Zickzackkurs überwindet, ist die Fahrt sicher. Das Tempo ist so gemächlich, dass Sie die atemberaubenden Ausblicke, etwa auf den Chimborazo, ganz genießen können. (Hinweis: Sollte der Andenzug ausfallen, kann die »Teufelsnase« nicht besucht werden). Zurück in Alausí steigen Sie in den Bus um und fahren zu den berühmten Ruinen von Ingapirca. Der aus fugenlos zusammengesetzten Doritblöcken erbaute Sonnentempel steht im Mittelpunkt des Rundgangs durch die wichtigste und am besten erhaltene Inkaruine in Ecuador. Am Abend erreichen Sie das im Herzen der Stadt Cuenca gelegene Hotel »Carvallo«. Das kleine elegante Hotel ist im Kolonialstil erbaut. Seine geschmackvolle Einrichtung und die großen begrünten Innenhöfe tragen zu einem angenehmen Ambiente bei. Zum Abendessen sind Sie bei einer einheimischen Familie zu Gast. Man erläutert Ihnen die Zutaten und die Zubereitung einer traditionell ecuadorianischen Mahlzeit, die Sie anschließend gemeinsam genießen.
Eine Orchideenfarm in der Nähe von Cuenca erwartet Sie heute. In der Regel führt der Farmbesitzer die Besucher persönlich durch die Blütenpracht. Anschließend lernen Sie auf einem Spaziergang die Altstadt Cuencas mit ihren unzähligen Kirchen und Kathedralen, gemütlichen Plätzen und den vielen engen Straßen mit stilvoll renovierten Häusern kennen. Cuenca gilt als eine der schönsten Kolonialstädte in Südamerika. Den besonderen Charme der Stadt machen die vielen Familienbetriebe, in denen kunstvolle Keramiken, Gold- oder Silberschmuck hergestellt werden, aus. Wussten Sie schon, dass der Panamahut aus Ecuador stammt? Beim Besuch einer traditionellen Werkstatt werden Sie alles über seine Geschichte erfahren. Den restlichen Nachmittag können Sie für einen individuellen Spaziergang nutzen. Für das gemeinsame Abschiedsessen am letzten Abend Ihrer Reise haben wir ein besonderes Restaurant ausgesucht. Übernachtung wie am Vortag.
Von Cuenca fahren Sie heute die Andenausläufer hinunter bis an die Pazifikküste. Während der Fahrt wird das Klima immer tropischer, und schließlich sehen Sie große Bananen- und Ananasplantagen sowie Reis- und Zuckerrohrfelder. Sie halten auf einer typisch ecuadorianischen Farm, wo tropische Früchte angebaut werden. Am Nachmittag erreichen Sie Guayaquil und besichtigen die größte Stadt Ecuadors. Anschließend werden Sie zum Flughafen gebracht und treten am Abend die Heimreise an, oder Sie gehen auf Ihre im Vorfeld gebuchte Kreuzfahrt durch die Galápagos-Inselwelt.
Nach der Landung in Madrid am Nachmittag reisen Sie weiter in Ihren Heimatort.
Einzelzimmerzuschlag: 499 EUR
Rail & Fly (ICE-Bahnfahrt innerhalb Deutschlands): 99 EUR
Anschlussflug ab Österreich oder Schweiz gegen Aufpreis
Business-Class-Flug-Aufpreis: ab 2.400 EUR
*Im Anschluss an die gekennzeichneten Termine findet eine 7-tägige Galápagos-Kreuzfahrt auf der von Chamäleon gecharterten »Treasure of Galápagos« statt. Sie werden von einem Deutsch sprechenden Reiseleiter begleitet. Preis für Kreuzfahrt: 3.499 EUR, siehe Reiseverlauf im Katalog Seite 117.
Preisangaben ab 01.01.2013 unter Vorbehalt
Linienflug mit Iberia von Deutschland über Madrid nach Quito und zurück von Guayaquil. Mögliche Abflughäfen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M., München
Flughafen-, Sicherheitsgebühren und Taxes (ca. 424 EUR)
Reiseminibus mit Klimaanlage
Übernachtungen in Hotels und Haciendas landestypischer guter Mittelklasse sowie in einem Spa-Resort und in einer Regenwaldlodge (Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.)
Täglich Frühstück, 9 x Mittagessen, 11 x Abendessen
Fahrt im Andenzug von Alausí zur »Teufelsnase« und zurück (Sollte der Andenzug ausfallen, kann die Teufelsnase nicht besucht werden.)
Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
Reiseführer »Ecuador/Galápagos«, Roman und Klimaschutz-Zertifikat
Deutsch sprechende Chamäleon-Reiseleitung und zusätzlich teilweise einheimische Naturführer
Sie werden von einem erfahrenen, Deutsch sprechenden Reiseleiter begleitet.