Lima und Arequipa. Cuzco und Machu Picchu.
Urubamba-Tal und Titicaca-See.
Peru präsentiert seine größten Schätze.
Besonderes bewusst erleben
Morgens Flug von Ihrem Wunschflughafen in Deutschland nach Madrid, von wo aus Sie am Mittag nach Peru abfliegen. Am Abend werden Sie von Ihrem Reiseleiter am Flughafen von Lima empfangen und zum Hotel »Casa Andina Select« gebracht. Das Hotel liegt in Miraflores, einem Stadtteil mit vielen Grünanlagen, und nicht weit vom Meer und dem Indiomarkt entfernt. Es hat modern eingerichtete, großzügige Zimmer, und im Restaurant werden u.a. peruanische Spezialitäten angeboten.
Mit dem »El Metropolitano«, einem öffentlichen Bus, mit dem viele Einheimische unterwegs sind, fahren Sie in die Altstadt. Dabei erleben Sie den Alltag der Peruaner hautnah und tauchen ein in die südamerikanische Lebensart. Auf einer kurzen Rundfahrt durch die »Stadt der Könige« sehen Sie u.a. das Herz der kolonialen Altstadt, die Plaza Mayor, die von der mächtigen Kathedrale sowie dem Erzbischofs- und dem Regierungspalast eingefasst wird. Im nahe gelegenen Kloster San Francisco faszinieren vor allem die labyrinthischen Katakomben. Anschließend fahren Sie ins ca. 250 km südlich von Lima gelegene Paracas. Unterwegs besichtigen Sie die Tempelstadt Pachacamac, das ehemals wichtigste Heiligtum an der peruanischen Küste. Die Panamericana führt Sie durch eine Landschaft voller Kontraste: Wüsten und fruchtbare Täler wechseln einander ab. Die Halbinsel Paracas war der Mittelpunkt einer Präinkakultur, die nicht zuletzt für ihre gewebten Textilien berühmt ist. Das moderne Hotel »Doubletree Guest Suites« liegt direkt am Meer und hat zwei Swimmingpools und ein Spa. Die geräumigen Suiten haben eine Terrasse oder einen Balkon mit Blick auf den Pool.
Per Motorboot gelangen Sie zu den Ballestasinseln, die auch Kleine Galápagosinseln genannt werden. Tausende Meeresvögel und Seelöwen leben in diesem Naturschutzgebiet. In Ica besichtigen Sie das Archäologische Museum mit Funden aus der Nazca- und Paracaskultur. Nach einem Spaziergang an der malerischen Lagune von Huacachina, wo Sie mit etwas Glück Einheimische beim Sandboarden beobachten können, fahren Sie nach Nazca. Ein Flug über die rätselhaften Linien von Nazca wird auch für Sie ein besonderes Erlebnis sein (optional). Die Theorien über die Bedeutung der Scharrbilder sind vielfältig. Abends können Sie sich auf ein köstliches Abendessen freuen, das in Ihrem Hotel zubereitet wird. Sie übernachten in der mitten in der Natur gelegenen ehemaligen Hacienda de la Borda, die im Jahr 2005 zum Hotel »Majoro« umgebaut wurde. Der ursprüngliche Charakter des Anwesens mit dem weitläufigen Garten und dem Swimmingpool wurde beibehalten.
Auf der Panamericana, die hier auch Wüstenautobahn genannt wird, fahren Sie die Pazifikküste entlang nach Arequipa, dessen historisches Stadtzentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Dünenlandschaften und immer wieder wie aus dem Nichts auftauchende Oasen fesseln Ihren Blick. Sie unternehmen einen kleinen Spaziergang am Meer. Am Abend erreichen Sie die etwas landeinwärts gelegene und von Vulkanen umgebene Stadt Arequipa. Sie übernachten im Hotel »La Maison d'Elise«, das in der für Arequipa typischen Kolonialbauweise errichtet wurde. Das Hotel hat einen Swimmingpool, einen schönen Garten und gemütlich eingerichtete Zimmer.
In Arequipa ist der spanische Einfluss auf die Architektur noch besonders gut zu erkennen. Bei der Stadtführung am Vormittag werden Sie die wunderschöne Kathedrale und die Jesuitenkirche La Compañía bewundern. Das Kloster Santa Catalina stellt das bedeutendste Beispiel kolonialer Architektur des 16. Jahrhunderts dar. Bei einer Führung erhalten Sie einen Einblick in das streng religiöse Leben dieser Zeit. Am frühen Nachmittag besuchen Sie ausgiebig den Gemüsemarkt im Stadtteil San Camilo, wo Sie das bunte Treiben und den Handel beobachten können. Anschließend haben Sie noch Zeit, durch die »weiße Stadt«, wie Arequipa auch wegen der aus weißem Tuffstein erbauten Kirchen und Paläste genannt wird, zu schlendern. Das beste Restaurant in Arequipa, das »ZigZag«, ist bekannt für seine Fleischgerichte, die auf einem heißen Stein am Tisch zubereitet werden. Übernachtung wie am Vortag.
Das malerische Colcatal wurde erst in den 1970er Jahren durch eine Straße mit der Außenwelt verbunden. Sie fahren über eine Hochebene, auf der wilde Lamas, Alpakas und Vikunjas leben. Die traditionellen bunten Trachten der Frauen gehören in den Dörfern des Colcatals noch zum normalen Straßenbild. Am frühen Nachmittag wandern Sie etwa eine Stunde durch die von mehr als 1.000 Jahre alten Anbauterrassen geprägte Landschaft. Anschließend können Sie in der Nähe von Chivay ein Bad in den herrlichen Thermalbecken genießen. Das schöne, im Freien angelegte Thermalbad ist von hohen Bergen umgeben. Die Lodge »Casa Andina Colca«, die im Einklang mit der Natur gebaut wurde, befindet sich im Hauptdorf Chivay mitten in diesem pittoresken Tal und hat ein ganz besonderes Flair. Wie in einem peruanischen Dorf übernachten Sie in kleinen Steinhäusern. Im Hauptgebäude der rustikalen Lodge erwartet Sie das Abendessen.
Vom sogenannten »Kreuz des Kondors«, Ihrem ersten Ziel am heutigen Tage, haben Sie einen beeindruckenden Blick in die 1.200 m tiefe Schlucht. Hier kann man die riesengroßen Vögel, die nur in den Anden leben, am besten beobachten. Der Weg nach Puno führt Sie erst durch eine eigentümliche Vulkanlandschaft, dann überqueren Sie ein Hochplateau, auf dem nur Pampagras wächst. Endlose Weite und majestätische Berge prägen die Landschaft, in der Alpaka- und Lamaherden grasen. Sie erhalten einen Einblick in das Leben der Campesinos und erreichen am Abend Puno am Titicacasee. Sie übernachten im direkt am See gelegenen Hotel »Sonesta Posada del Inca«. Alle Zimmer sind im andinen Stil eingerichtet und haben Fenster zum See. Auch vom Restaurant aus und von der davorliegenden Terrasse haben Sie eine wunderschöne Aussicht auf den Titicacasee.
Ein Motorboot bringt Sie auf die schwimmenden Schilfinseln der Uros-Indianer. Sie erhalten Einblicke in die Traditionen und die Lebensweise dieses auf dem Titicacasee lebenden Stammes. Nach der Besichtigung einer Schilfinsel fahren Sie per Boot zur Halbinsel Capachica, auf der Bauern in insgesamt acht Gemeinden noch sehr ursprünglich leben. Sie lernen einige Traditionen der Quechua-Indianer in der Gemeinde Llachón kennen. Diese Indios leben noch heute weitgehend nach dem System der Inka in einer Gemeinschaft ohne Privateigentum, sie tragen traditionelle Trachten und sprechen die alte Indiosprache Quechua. Am Hafen von Llachón-Santa Maria werden Sie von den Einheimischen empfangen und zum Gemeindesaal begleitet, wo Ihnen ein landestypisches Mittagessen serviert wird. Die peruanische Huatia besteht aus Hühner- und Alpakafleisch sowie Seeforelle, regionalen Kartoffelsorten, Bohnen und Mais (je nach Saison). Sie wird traditionell im Erdofen zubereitet. Auf einer etwa 1½-stündigen Wanderung über die Halbinsel mit ihrem schönen Strand vertreten Sie sich anschließend die Beine. Am späten Nachmittag werden Sie per Boot zurück nach Puno gebracht. Übernachtung wie am Vortag.
Die ganztägige Fahrt führt über den weiten Altiplano, an verträumten Indiodörfern vorbei bis zum höchsten Pass La Raya auf 4.319 m ü.d.M. Durch das fruchtbare Tal des Flusses Vilcanota erreichen Sie Raqchi, wo Sie den Wiracocha-Tempel besuchen. In Andahuaylillas besichtigen Sie die Kolonialkirche, die wegen ihres reichen Innendekors die »Sixtinische Kapelle Amerikas« genannt wird. Am Abend kommen Sie in Cuzco an, der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannten ehemaligen Hauptstadt der Inka. Das Hotel »Casa Andina San Blas« liegt im Herzen der Altstadt nahe der Plaza de Armas. Es ist im Kolonialstil gebaut und bietet Ihnen stilvoll eingerichtete Zimmer.
Die schönsten Inkaterrassen Perus und viele weitere bedeutende Inkastätten liegen im Urubambatal, welches auch »Heiliges Tal der Inka« genannt wird. Nach dem Frühstück brechen Sie auf nach Chinchero, wo Sie den farbenfrohen Indiomarkt besuchen. Anschließend wandern Sie etwa 2 ½ Stunden mit Ihrem Reiseleiter und in Begleitung von zwei Bauern durch die herrliche Landschaft bis zu deren Dorf. Unterwegs können Sie überwältigende Ausblicke genießen und in der Ferne immer wieder kleine Schaf- oder Alpakaherden entdecken. Sie erreichen ein typisches Andendorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. (Falls Sie nicht an der Wanderung teilnehmen möchten, werden Sie per Bus ins Dorf gebracht.) Die Menschen leben hier noch wie vor über 100 Jahren -- tief verwurzelt in ihren Traditionen und ihrer Geschichte. Die Frauengemeinschaft des Dorfes lädt Sie zu einem traditionellen, einfachen Mittagessen ein. Sie bekommen einen Einblick in den Alltag der Dorfbewohner und die sozialen Verhältnisse in Peru. Nach dem Essen können Sie beim Weben zuschauen, eine Sammlung selbstgefertigter Textilien betrachten und unter Anleitung der Dorfbewohner Kräuter zum Färben von Stoffen sammeln. Am Nachmittag besichtigen Sie die imposante Inkafestung von Ollantaytambo. Die terrassenförmig angelegte Inkastadt verfügte über ein komplettes Bewässerungssystem. Sie übernachten im Hotel »Pakaritampu«, das in einer weitläufigen Grünanlage liegt und sehr persönlich geführt wird. Die freundlichen Zimmer mit Holzfußböden sind in warmen Farben gehalten.
Mit dem Zug fahren Sie im Erste-Klasse-Abteil in ca. 1 ½ Stunden von Ollantaytambo nach Aguas Calientes. Von dort bringt ein Bus Sie in ca. 20 Minuten die Serpentinenstraße hinauf zur sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu, die selbstverständlich zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Blick auf Machu Picchu, die Bergzüge der Anden und den etwa 700 m tiefer gelegenen Rio Urubamba ist sagenhaft. Sie haben viel Zeit, die unzähligen Tempel, Paläste, Brunnen und Terrassen der faszinierenden Stadt zu besichtigen. Etwa 1.000 Menschen lebten hier zur Blütezeit des Inkareiches völlig autark. Erst im Jahre 1911 wurde die größte Inkastätte des Hochlandes wiederentdeckt. Der Bus bringt Sie am späten Nachmittag ins Tal zurück. Das luxuriöse Boutiquehotel »Machu Picchu Pueblo« hat einen Spabereich und einen weitläufigen Garten, in dem über 370 Orchideenarten, 170 Vogel- und über 110 Schmetterlingsarten zu Hause sind. Die gemütlichen und rustikal eingerichteten Bungalows bieten einen schönen Blick entweder auf den Garten oder auf den Urubamba.
Am frühen Morgen, wenn die Inkastadt Machu Picchu oft im Nebel liegt und die meisten Touristen noch im Zug aus Cuzco sitzen, fahren Sie mit dem Bus wieder hinauf. Sie können auf den Granitberg Huayna Picchu wandern, dessen Spitze rund 2.750 m ü.d.M. aufragt. Während des 1- bis 1½-stündigen Aufstiegs überwinden Sie etwa 350 Höhenmeter. Schon unterwegs und erst recht von ganz oben können Sie, wenn sich der Nebel verzogen hat, den grandiosen Blick auf Machu Picchu, die Berge und den Rio Urubamba genießen. Alternativ können Sie in ca. 45 Minuten leicht bergauf zum Sonnentor Inti Punko, dem ursprünglichen Kontrollpunkt und Eingang von Machu Picchu, laufen. Vom Sonnentor aus sehen Sie die gesamte Anlage noch einmal aus einer anderen Perspektive. Nach der Rückkehr können Sie noch eine Weile in der Ruinenanlage bleiben, bevor der Bus Sie das kurze Stück ins Tal zurückbringt, und Sie haben Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen. Am späten Nachmittag fahren Sie in ca. 1 ½ Stunden mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo, von wo Sie mit dem Bus zum Hotel »Casa Andina San Blas« gebracht werden, das Sie schon von Tag 9 kennen.
In Quechua, der Sprache der Indios, bedeutet Cuzco »der Nabel der Welt«. Am Vormittag erkunden Sie zu Fuß die historische Stadt Cuzco, in der sich indianischer und kolonialer Baustil mischen. Die riesigen, präzise behauenen Steine des Sonnentempels Koricancha halten ohne Mörtel zusammen und zeugen von der beeindruckenden Baukunst der Inka. Die meisten Inkabauten wurden von den Spaniern zerstört, die auf den Fundamenten Paläste, Kirchen oder, wie im Fall des Sonnentempels Koricancha, das Dominikanerkloster Santo Domingo errichteten. Am Nachmittag besichtigen Sie die Inkaruinen in der Umgebung von Cuzco: Kenko, Puca Pucara, Tambomachay und Sacsayhuaman. Immer wieder fragt man sich, wie die Inka die tonnenschweren Steine wohl transportiert haben, ohne bereits das Rad zu kennen. Lassen Sie sich von den verschiedenen Theorien überraschen. Am Abend besuchen Sie ein kleines Museum, wo ca. 400 verschiedene Musikinstrumente aus der Anden- und Amazonasregion ausgestellt sind. Der Musikethnologe Kike Pinto persönlich oder ein Angesteller des Museums zeigt Ihnen seine private Instrumentensammlung und führt einige vor. Lassen Sie sich von den Klängen der altamerikanischen Instrumente verzaubern. Übernachtung wie am Vortag.
Morgens werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen über die Anden nach Lima. Im Hotel »Casa Andina Select« im Stadtteil Miraflores steht Ihnen bis zum Nachmittag ein Tageszimmer zur Verfügung. Besuchen Sie den Indiomarkt, um letzte Souvenirs zu kaufen oder besichtigen Sie das weltbekannte Archäologische Museum »Rafael Larco Herrera« mit seiner Sammlung präkolumbianischer erotischer Keramikfiguren (optional). Am Nachmittag werden Sie zum Flughafen von Lima gebracht und treten am Abend den Rückflug an.
Nach der Landung in Madrid am Nachmittag reisen Sie weiter in Ihren Heimatort.
Einzelzimmerzuschlag: 599 EUR bzw. bei Abreise vor Ort 15.06.2012: 649 EUR (Reise einen Tag länger)
Rail & Fly (ICE-Bahnfahrt innerhalb Deutschlands): 99 EUR
Anschlussflug ab Österreich oder Schweiz gegen Aufpreis
Business-Class-Flug-Aufpreis: ab 2.500 EUR
Andere Linienfluggesellschaft auf Anfrage
*Bei dieser Reise besuchen Sie die große Sonnenwendfeier (Inti Raymi) am 24.06.2012 in Cuzco. Die Reise ist einen Tag länger und endet somit Samstag -- hier finden Sie den geänderten Reiseverlauf.
Preisangaben ab 01.01.2013 unter Vorbehalt
Linienflug mit Iberia von Deutschland über Madrid nach Lima und zurück. Mögliche Abflughäfen: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M., München
Flughafen-, Sicherheitsgebühren und Taxes (ca. 430 EUR)
Inlandsflug Cuzco-Lima
Reiseminibus
Zugfahrt in der 1. Klasse: Ollantaytambo-Aguas Calientes und zurück
Übernachtungen in Hotels und Lodges landestypischer guter Mittelklasse (Falls einzelne der genannten Unterkünfte nicht verfügbar sind, wird eine möglichst gleichwertige Alternative gebucht.)
Täglich Frühstück, 6 x Mittagessen und 1 x Picknick, 5 x Abendessen
Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder
Reiseführer »Peru«, Roman und Klimaschutz-Zertifikat
Deutsch sprechende Chamäleon-Reiseleitung
Sie werden von einem erfahrenen, Deutsch sprechenden Reiseleiter begleitet.